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Der Heimbacher Bildstockweg

 

 wird Ihnen präsentiert von: Internetpräsentationen Helmut Greiner, Talbrunnenstr. 9,

91171 Greding-Hausen

 

 

  1. Kapellenbildstock am "alten Gredinger Weg"

 

Dieser wuchtige gemauerte Kapellenbildstock in halber Hanghöhe, unmittelbar oberhalb des Dorfes, in der

Heimbacher Sommerleiten, gehört zum Stanglhof. Bereits Buchner erwähnt es als "sehr alt". Anhand der Bau-

substanz und nach Aussagen des früheren Ortssprechers und Gastwirts Hans Gmelch weisen die Ursprünge

dieses Bildstocks in die Zeit um 1700 zurück. Das Bildnis "Maria Krönung" wurde 1980 und 1996 vom Euer-

wanger Hobbymaler Franz Schraufstetter restauriert.

Welcher Art die früheren Bildnisse waren, ist nicht überliefert. Eine hinter dem Bauwerk befindliche 350 Jahre

alte Linde schützt das Bauwerk vor Witterungseinflüssen. Es wird vermutet, dass der älteste Baum der Gemar-

kung Heimbach gleichzeitig mit der Erichtung des Bauwerkes gepflanzt wurde. Die älteren Einwohner von

Heimbach erinnern sich noch, dass sich diese Linde einige Meter über dem Boden in sieben mächtige Ast-

stämme aufgabelte.

Deshalb wird sie auch im Volksmund die "siebenarmige Linde" genannt.

Bei einem Sturm im Jahr 1940 brachen vier der Äste ab. Bereits 1935 war die Linde innen hohl und diente

den Heimbacher Kindern als beliebtes Versteck.

Welche interessante Geschichten könnte diese Linde wohl erzählen?

 

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